Jeder der plant einen Schießsportwettkampf auszurichten, muss sich zwangsläufig mit der Ausschreibung auseinandersetzen. Die Sportordnung des DSB zum Beispiel, definiert eine Vielzahl von Disziplinen und unterteilt nach Geschlechter und Altersklassen. Allerdings hat sich in der Praxis gezeigt, dass sich viele Schützen auf eine Waffe festgelegt haben. Meistens die Waffe, die dem Schützen am besten liegt. Das könnte bedeuten, dass jeder Schütze eines Vereins in einer anderen Disziplin und Altersklasse schießt.

Aufgrund dessen, ist es gerade bei kleineren Teilnehmerzahlen kaum sinnvoll, diese „Feingliedrigkeit“ der Sportordnung bei einer Ausschreibung von Wettkämpfen zu übernehmen.

Deshalb haben wir uns vor langer Zeit die Frage gestellt, müssen wir jede Waffenart und jedes Alter überhaupt unterscheiden? Nicht jedem Schützen ist es wichtig, sich unter absolut gleichen Bedingungen zu messen.

Wir behaupten, in erster Linie zählt der Schütze.

Unser Ansatz – Warum nicht einfach einen Kurzwaffenschützen gegen einen Luftgewehrschützen antreten lassen?

Seit über 10 Jahren erfreut sich unser Pokalschießen immer größerer Beliebtheit. Kurzwaffenschützen unterschiedlicher Kaliber und Waffen messen sich mit Langwaffenschützen (KK/LG) ohne spezielle Alterseinteilung. Wir unterscheiden nur zwischen Jugend, Damen und Schützen.

Jeder Schütze hat somit die Möglichkeit, mit seiner bevorzugten Waffe um eine Platzierung zu kämpfen.

Um speziell die Bedürfnisse der älteren Schützen zu berücksichtigen, haben wir zusätzlich einen Wettkampf fürs Auflageschießen eingeführt. Dieser Auflage-Wettkampf wurde in letzter Zeit auch von jüngeren Schützen sehr gut angenommen.

Übrigens, es ist nicht zutreffend, dass bestimmte Waffenarten einen Vorteil haben und von Natur aus bessere Ergebnisse erzielen. Viele Jahre Ruhlsdorfer Pokalschießen haben bewiesen, alle Waffenarten können vergleichbare Ergebnisse hervorbringen.

Und, interessiert? Dann zum nächsten Pokalschießen anmelden!